Geschichte


Gniezno, die Hauptstadt des Landkreises Gniezno, ist die Brutstätte des Staates Polen. Hier fand die Taufe Polens statt, hier wurde St. Adalbert beerdigt und hier waren polnische Könige gekrönt. Hier hat es alles angefangen.

Durch diese Gebiete verläuft einer der interessantesten landeskundigen Wege in Polen - Piastenroute gennant, mit stilisiertem Adler in rotem Feld als Symbol.Am meisten besichtigen die Touristen Ethnographischer Park von Wielkopolska ,Insel Ostrów Lednicki, den Dom zu Gniezno, Museum für Anfänge des Polnischen Staates in Gniezno.
Eines des herrlichsten und wertvollsten Denkmäler in Polen ist der Dom zu Gniezno - dier Ruhestätte von heiligen Adalberts (in der polnische Sprache Wojciech gennant) und gleichzeitig der Platz, wo die ersten Königen von Polen gekrönt wurden.
Im Innenraum befinden sich zahlreiche Denkmäler der Sakralkunst: vor allem die Tür von Gniezno - ein Werk der romanischen Kunst vom 12.Jh., silberner Sakophag mit Reliquien des Hl. Adalberts vom 17. Jh. Sehr wichtig sind auch zahlreiche Architekturdenkmäler wie z.B. Erzbischofpalast (Bauzeit 1830-36), Bischoppalast vom 19.Jh., Hl. Georgskirche - ursprunglich romanisch, in dem 18.Jh. umgebaut, wie auch historische Kanonikerhäuser.
IIn dem größten Kanonikerhaus - von Potocki (1736-38) ist heute Museum für Erzdiözese von Gniezno. Die Sammlungen dieses Museum sind die reichste sakrale Sammlungen in Polen.
Bei dem Markt befinden sich weitere sakralen Denkmäler: gotische Dreifaltigkeits-Kirche (1420-30) einschiffig, mit dem gotischen Turm. Bei der Kirche ein mittelalterisches Schutzmauerfragment. Weiter die Franziskaner-Kirche mit Kloster. Die Kirche und Kloster entstanden nach der Verbindung der Franziskaner- und Klarissenkirchen.Gotteshaus ist vom 13.Jh, der Turm vom 15.Jh. In dem Hauptaltar befindet sich das Gemälde von Gottesmutter, die "Königin von Gniezno" gennat wurde. In der Kirche sind auch die Reliqien der seliggesprochene Jolenta, die in dem Jahr 1279 gestorben ist.
Interessant ist auch die Hl.-Johannes-Kirche vom 14.Jh., einschiffig, mit Rippenkreuzgewölbe. Eine spezielle Besonderheit sind gotische Wandmalereien aos dem 14.Jh. im Chorraum. Weiter sind folgende Kirche zu empfehlen: die Hl.-Michaels-Kirche vom 15.Jh. - gotisch, dreischiffig mit Rippenkreuzgewölbe, Hl.-Laurentius-Kirche vom 16.Jh. und früher ewangelische Kirche im Zentrum der Stadt von Jahren (1838-42).
Die Piastenroute führt durch £ubowo, wo man die barokische aus dem Holz gebaute Kirche besichtigen kann (1660). Weiter lohnt es sich nach Trzemeszno zu fahren, wo steht sehr bekannte Basilika, ihre Geschichte beginnt in dem 12.Jh., heute ist das dreischiffige Basilika, drinnen kann man die romanische, gotische und barokische elemente ansehen.
Man kann die Geschichte unseres Landes erkennen, die Museen zu besichtigen.


Ausser Museum für Erdiözese von Gniezno ist Museum für Anfänge des Polnischen Staates zu empfehlen, das sich in einem stattlichen Gebäude-Komplex befindet. Auf der Terrasse, hinter dem Gebäude wurde das Mieszko I. Und Boles³aw Chrobry-Denkmal aufgestellt.
Die "Licht-Ton"-Darstellung zeigt die älteste Geschichte und Kultur des ersten Piasten-Staates. Weiter Museums- und Naturkpmlex Lednica, zu welchem gehören:

  • Ethnographischer Park von Wielkopolska in Dziekanowice- eingerichtet im Jahr 1975, mit der Fläche ung 20 Hektaren - einer von den größten in Europa. Auf dem Gebiet des Freilichtsmuseums befinden sich zahlreiche aus dem Holz gebaute Gebäude, die Großpolnisches Dorf im 19.Jh. darstellen.In jedem Jahr wurde hier Freilichtveranstaltung "¯ywy Skansen" (lebendiges Freilichtmuseum) organisiert.
  • Museum der ersten Piasten auf Lednica, wo die größten in Polen Sammlungen von frühmittelalterischem Militärzeug präsentiert werden.
  • Ostrów Lednicki - Insel auf dem Lednicasee mit dem archeologischen Freilichtmuseum, wo man die Ruinen frühmittelalterischen Palast vom 10.Jh. ansehen kann.
Eine touristische Attraktion ist klassizistische Palastkomplex in Czerniejewo. Zentralteil ist der Palast mit zei Seitenflügel. Zum Komplex gehören auch Pferdeställe und Wagenschuppen, das Ganze wird von einem Landschaftspark mit Fasanerie vom 19. Jh. Umgeben.